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Steuerspartipps:


Sparen mit der Säule 3a 

Sparen in der Säule 3a ist eine der rentabelsten Varianten, um fürs Alter finanziell vorzusorgen. Die Erträge in der gebundenen Vorsorge sind im Vergleich zu den Marktrenditen überdurchschnittlich hoch, da der Fiskus mithilft: Mit jedem Franken, den normal Verdienende in Säule-3a-Produkte einzahlen, reduziert sich ihre Steuerlast um 20 bis 35 Rappen. Sehr gut Verdienende sparen noch mehr. Denn der Fiskus unterstützt die Einzahlungen in die Säule 3a. Die grösste Steuerersparnis liegt darin, dass die einbezahlten Beträge vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können. Einkommenssteuerfrei sind zudem Zins und Zinseszins. Befreit ist das Sparkapital auch von der Vermögenssteuer. Für das Jahr 2006 entspricht die Limite für die Sparbeträge 6'365 Franken.

Nettorenditen von 4 bis 8 Prozent

Ein – reduzierter – Steuersatz wird erst bei Auszahlung fällig. Ein Beispiel: Die Stadt Zürich besteuert ein Sparguthaben von 250 000 Franken mit einem Satz von 6,4 Prozent. In den meisten Kantonen liegt der Satz unter 10 Prozent. Berücksichtigt man die Steuerersparnis, lassen sich je nach Produkt und Einkommen des Sparers mit der Säule 3a jährlich Nettorenditen von 4 bis 8 Prozent erzielen.

Dem Sparwilligen steht eine Vielzahl von Vorsorgeprodukten zur Verfügung. Grundsätzlich lassen sich zwei Typen unterscheiden: Banklösungen und Versicherungsprodukte, so genannte Vorsorgepolicen.

Bei den Bankprodukten stehen Zins- und Wertschriftenkonten zur Wahl. Erstere weisen neben der steuerlichen Privilegierung im Vergleich zu Sparkonten den Vorteil höherer Zinsen auf. Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich, da die Banken unterschiedliche Sätze bieten. Dabei wiegen geringe Unterschiede schwer: Wegen des Zinseszins-Effektes entfalten kleine Differenzen langfristig eine grosse Wirkung auf den Kapitalstock. Wer schon ein Säule-3a-Konto hat, kann im Übrigen den Anbieter in der Regel einfach und kostengünstig wechseln.

Tipps fürs Vorsorgesparen

Wertschriftenkonti unterscheiden sich in ihrem Aktienanteil. Die Spanne reicht von unter 20 bis 50 Prozent des Vermögens. Je höher der Anteil, desto höher die Wertschwankungen des Portefeuilles. In den Verlustjahren 2001 und 2002 dürften Sparern, die in fondsgebundene Konten mit hohem Aktienteil engagiert waren, Zweifel gekommen sein. Der längerfristige Vergleich zeigt indessen, dass wer auf aktienlastige Sparprodukte gesetzt hat, belohnt worden ist – trotz grösstem Börsencrash seit Jahrzehnten.

Folgende Punkte sind beim freiwilligen Vorsorgesparen zu beachten:

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Um in diesem Jahr von den Steuerabzügen zu profitieren, muss das Geld bis am 31. Dezember auf das Säule-3a-Konto einbezahlt worden sein.

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Je früher mit dem Säule-3a-Sparen begonnen wird, desto leichter lässt sich über den Zinseszins-Effekt Vermögen bilden.

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Es ist ratsam, nur Ersparnisse in die Säule 3a zu stecken, die voraussichtlich nicht benötigt werden, denn das Geld kann in der Regel frühestens fünf Jahre vor der Pensionierung bezogen werden. Ausnahmen sind zum Beispiel der Bezug für die Finanzierung von Wohneigentum oder eine Auswanderung.

Wie sich Ihre Einzahlung in die Säule 3a auswirkt, berechnen wir Ihnen kostenlos! Kontakt


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