Nettorenditen von 4 bis 8 Prozent
Ein – reduzierter – Steuersatz wird erst
bei Auszahlung fällig. Ein Beispiel: Die Stadt Zürich besteuert ein
Sparguthaben von 250 000 Franken mit einem Satz von 6,4 Prozent. In den
meisten Kantonen liegt der Satz unter 10 Prozent. Berücksichtigt man die
Steuerersparnis, lassen sich je nach Produkt und Einkommen des Sparers mit
der Säule 3a jährlich Nettorenditen von 4 bis 8 Prozent erzielen.
Dem Sparwilligen steht eine Vielzahl von
Vorsorgeprodukten zur Verfügung. Grundsätzlich lassen sich zwei Typen
unterscheiden: Banklösungen und Versicherungsprodukte, so genannte
Vorsorgepolicen.
Bei den Bankprodukten stehen Zins- und
Wertschriftenkonten zur Wahl. Erstere weisen neben der steuerlichen
Privilegierung im Vergleich zu Sparkonten den Vorteil höherer Zinsen auf.
Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich, da die Banken unterschiedliche Sätze
bieten. Dabei wiegen geringe Unterschiede schwer: Wegen des
Zinseszins-Effektes entfalten kleine Differenzen langfristig eine grosse
Wirkung auf den Kapitalstock. Wer schon ein Säule-3a-Konto hat, kann im
Übrigen den Anbieter in der Regel einfach und kostengünstig wechseln.
Tipps fürs Vorsorgesparen
Wertschriftenkonti unterscheiden sich in
ihrem Aktienanteil. Die Spanne reicht von unter 20 bis 50 Prozent des
Vermögens. Je höher der Anteil, desto höher die Wertschwankungen des
Portefeuilles. In den Verlustjahren 2001 und 2002 dürften Sparern, die in
fondsgebundene Konten mit hohem Aktienteil engagiert waren, Zweifel gekommen
sein. Der längerfristige Vergleich zeigt indessen, dass wer auf
aktienlastige Sparprodukte gesetzt hat, belohnt worden ist – trotz grösstem
Börsencrash seit Jahrzehnten.
Folgende Punkte sind beim freiwilligen
Vorsorgesparen zu beachten: